Rechtssichere Angebotspreise

Auf jeden Fall sind die Angebotspreise ein wichtiger Bestandteil des Internetauftritts. Deshalb sollten Sie diese einfachen Punkte beachten um auf der sicheren Seite zu sein.

Wir haben hierzu den Rechtsanwalt für Digitalrecht Michael Stefan alle MeinMacher Seiten überprüfen lassen. Er bestätigt, dass die Firmenauftritte bei MeinMacher auch zukünftig rechtssicher sind.

Angebotspreise sollten keine ab Preise sein

Besser gesagt ab Preisangaben sind unzulässig, sofern dem Kunden nicht alle dazugehörigen Einzelpreise dargestellt werden.

Beispielsweise ist der Angebotspreis: iPhone Komponententausch ab 59 € unzulässig. Sofern keine Auflistung der Einzelkomponenten mit dem jeweiligen Preis auf der Seite zu finden ist.

Zulässig sind im Gegensatz dazu ab-Preisangaben, wie diese häufig auf Reiseseiten zu finden sind:

  • Prag ab 189
  • Alpha Hotel: 219 €
    Beta Hotel: 239 €
    Gamma Hotel: 189 €

Angebotspreise im Fokus

Angebotspreise inklusive Steuer und Versandkosten

Kurzum richtet sich das Angebot an einen Verbraucher, sind die Preise immer inklusive der Mehrwertsteuer und Versandkosten anzugeben. Idealerweise sieht der Preis dann so aus:

  • Reparatur 59,00 €*

* inklusive Mehrwertsteuer

keine unverbindlichen Preisempfehlungen

Auch wenn Ersatzteile Preisschwankungen unterliegen, sind unverbindliche Preisangaben unzulässig. Beispielsweise: „Unsere Ersatzteile unterliegen starken Preisschwankungen, deshalb sind unsere Angebote unverbindlich“.

Diese Voraussetzungen gelten für unverbindliche Preisempfehlungen

  • „unverbindliche Preisempfehlung“ ist die zwingende Bezeichnung
  • Die Preisempfehlung muss aktuell und richtig sein d. h. zu dem Zeitpunkt der Werbung tatsächlich bestehen.
  • Eine unverbindliche Preisempfehlung muss vom Hersteller stammen.
  • Sie muss sich auch exakt auf ein Produkt beziehen. Bei einer Reparaturpauschale besteht der Preis aus Ersatzteil und Handwerkerleistung.
  • Dies bedeutet der Preis muss aufgespaltet werden und bei Vorliegenden o. g. Bedingungen eine unverbindliche Preisempfehlung gegeben werden.

Gewährleistung oder Garantie

Auf jeden Fall erwirbt der Verbraucher beim Kauf das gesetzliche Gewährleistungsrecht. Aus diesem Grund ist es irreführend, dieses in Formulierungen wie
„(…)bei uns erhalten sie 2 Jahre Gewährleistung auf das Display“ nochmals zu nennen.
Deshalb ist es besser eine Garantiezusage zu machen. Denn eine Garantiezusage ist zunächst freiwillig und lässt sich auch an Bedingungen knüpfen.

Fazit: Der Firmenauftritt auf MeinMacher ist sicher!

Unter dem Strich gesagt, ist man als einzelner Handwerker mit seiner eigenen Seite schnell überfordert, will man alle rechtlichen Anforderungen gerecht werden. Deshalb bietet es sich einen zuverlässigen Partner wie die Vangerow GmbH damit zu beauftragen. Denn wir legen großen Wert darauf, dass alle unsere Portale wie auch die vielen Partner- und Firmenwebseiten den aktuell rechtlichen und auch datenschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen.

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