Engagement für die Reparatur

Wenn wir ehrlich sind, liegt unsere Branche bzw. der Reparatur-Markt ziemlich am Boden. Relativ günstige Neupreise, immer kürzer werdende Produktlebenszyklen und vor allem die schlechte Ersatzeilversorgung vieler Hersteller machen uns das Leben schwer.

Deswegen den Kopf in den Sand stecken? Auf keinen Fall. Unsere Branche hat schon andere Herausforderungen geschafft – sie wird auch diese schaffen. Von alleine passiert allerdings nichts, daher haben wir uns aufgemacht für die Zukunft der Reparatur und unserer Branche zu kämpfen!

2014
Vangerow macht mit der Reparatur-Revolution auf die Bedeutung der Reparatur für Umwelt, Handwerk und Verbraucher aufmerksam. Rund 1.000 Unterstützer hat die Reparatur-Revolution derzeit. Mit ihren Offenen Briefen hat sie es bis auf die Schreibtische diverser Minister und Verantwortlicher in Verbraucher- und Umweltverbänden geschafft. => www.reparatur-revolution.de

2015
Detlef Vangerow ist Mitbegründer des Runden Tisch Reparatur, der im Oktober 2015 in Berlin gegründet wurde. Zusammen mit Vertretern von Umweltverbänden, Verbraucherschützern, Repair Cafés, iFixit, Herstellern und Experten aus der Wissenschaft hat er das Thema „Reparatur“, vor allem in Zusammenhang mit Elektronikgeräten, Obsoleszenz und Nachhaltigkeit diskutiert und konkrete Forderungen an die Politik übergeben. => www.runder-tisch-reparatur.de

2015
Detlef Vangerow gründet das 1. Repair-Café in Reutlingen. Hier werden Geräte einmal pro Monat ehrenamtlich und gemeinsam mit den Besuchern repariert. Im Mittelpunkt stehen kleinere Geräte, bei denen sich eine Reparatur normalerweise nicht mehr lohnen würde. Im Repair-Café kann ihnen oft ein neues Leben eingehaucht werden. Zum Nutzen aller – auch zum Nutzen der Werkstätten. Denn durch die gemeinsame Reparatur werden Verbraucher für die „Handwerkskunst“ sensibilisiert und lernen diese wieder mehr zu schätzen. => www.repaircafe-reutlingen.de

2015
Detlef Vangerow wird als Experte für die Bedeutung der Reparatur für nachhaltiges Handeln Mitglied im KU-Fachbeirat der DIN-Koordinierungsstelle Umweltschutz, Themenschwerpunkt KU-TS 3  Umweltverträgliche Produkt- und Prozessgestaltung.

Die Normung ist der ideale Ansatzpunkt, um die Bundesregierung bei der strategischen Umsetzung zu unterstützen…Sie kann zur Verbesserung des Informationsstandes und dadurch zur Sensibilisierung der beteiligten Akteure aus Industrie, Gewerbe, Handel und Entsorgungswirtschaft über die Notwendigkeit zur Reduktion von Abfallmengen oder Schadstoffgehalten in Materialien, Produkten und Abfällen sowie der Emissionen in Luft, Wasser und Boden im Zusammenhang mit der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen beitragen. Im Themenschwerpunkt „Umweltverträgliche Produkt- und Prozessgestaltung“ kann inhaltlich an das Abfallvermeidungsprogramm angeknüpft werden. Zudem sollen auch die abfallsparenden Kriterien im Rahmen der EU-Ökodesign-Richtlinie berücksichtigt werden.

=> Bedingung der DIN – Anpassung an den Klimawandel.pdf