In einem offenen Brief kritisieren die großen Deutschen Umweltverbände den Gesetzentwurf zum Thema: Elektroaltgeräte, der nun vom Bundestag beraten wird. Der Entwurf gehe in die falsche Richtung und führe dazu, dass noch mehr funktionierende Altgeräte in den Shredder gehen.
Letztes Jahr beauftragte das Umweltbundesamt das Öko Institut Freiburg, dem Phänomen Obsoleszenz nachzugehen. Anfang März wurde der erste Zwischenbericht veröffentlicht. Die Ergebnisse beruhen auf einer Analyse der Umfragen die die Gesellschaft für Konsumforschung regelmäßig durchführt.
Sauberkeit siegt: Die Waschmaschine ist der Deutschen wichtigstes Elektrogerät. Sie steht in 97 Prozent aller Wohnungen und verdrängt sogar den Fernseher (96 Prozent) in der Rangliste der wichtigsten Geräte auf Platz 2. Es folgt: der Herd (93 Prozent) und in 90 Prozent aller Stuben liegt unser liebstes Spielzeug – Rang 4 für das Handy.
Über geplante Obsoleszenz – dass Hersteller die Lebensdauer von Produkten künstlich reduzieren– liest man immer. Doch gibt es diese künstliche Obsoleszenz wirklich? Haben Hersteller tatsächlich die Möglichkeit Geräte bewusst so zu konstruieren, dass sie frühzeitig kaputt gehen und nutzen sie diese Möglichkeit auch?