Die Verbraucherkommission Baden-Württemberg hat sich mit dem Thema Obsoleszenz auseinandergesetzt und sieben Empfehlungen veröffentlicht:
Hannover. Niedersachsen will 2015 seinen Vorsitz bei der Konferenz der Verbraucherschutzminister für eine Initiative gegen den vorzeitigen Verschleiß (Obsoleszenz) langlebiger Verbrauchsgüter nutzen. „Was im nächsten Jahr ein großes Thema werden könnte, ist die Langlebigkeit von Produkten; wir wollen darüber eine Debatte führen“, sagte Verbraucher- und Agrarminister Christian Meyer (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur.
Verbraucherschutzgesetz in Frankreich Im März letzten Jahres wurde in Frankreich ein neues Verbrauschschutzgesetz verabschiedet. Ein im Dezember erlassenes Dekret hat wichtige Aspekte dieses Gesetzes nun konkretisiert. Mit weitreichenden Folgen für die Reparatur.
Über geplante Obsoleszenz – dass Hersteller die Lebensdauer von Produkten künstlich reduzieren– liest man immer. Doch gibt es diese künstliche Obsoleszenz wirklich? Haben Hersteller tatsächlich die Möglichkeit Geräte bewusst so zu konstruieren, dass sie frühzeitig kaputt gehen und nutzen sie diese Möglichkeit auch?
Dass Reparaturen nachhaltig und daher sinnvoll für die Umwelt sind, ist mittlerweile vielen klar. Bei der Überlegung, ob sich eine Reparatur aber lohnt, entscheiden allerdings häufig die Kosten. Je günstiger die Reparatur, vor allem im Vergleich zur Neuanschaffung eines Gerätes, umso attraktiver ist es ein Gerät zu erhalten und länger zu nutzen.
Reparaturen bergen grundsätzlich viele Vorteile: Sie sind meist günstiger als ein Neukauf, belasten die Umwelt weniger und stärken das Handwerk und das Technologie-Know-how in Deutschland. Für den Erhalt und die Verbesserung der Reparatur in Deutschland lohnt es sich zu kämpfen und die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Deswegen war Detlef Vangerow am 11. und 12. Februar…
Vangerow hat eine Politikfeldstudie bei SUSTAINUM – Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften in Berlin durchführen lassen. Thema: „Reparaturpolitik in Deutschland. Zwischen Produktverschleiß und Ersatzteilnot“. Die Schwerpunkte der Studie liegen auf der volkswirtschaftlichen Relevanz von Reparaturen, ihrem Einfluss auf Produktlebenszyklen und den politischen und rechtlichen Schauplätzen, in denen sich Verbraucher, Hersteller und Reparaturdienstleister bewegen.