Wir lieben Reparaturen! Und wir freuen uns über jede Reparatur, mit der die Nutzungsdauer von Geräten verlängert werden kann: Zum Wohle des Besitzers, zum Wohle der Umwelt und auch zum Wohle des reparierenden Handwerks!
Reparaturen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft und die Nachhaltigkeit sind bei weitem kein Randthema mehr. Zunehmend findet dieses wichtige Thema Gehör in den Medien, in der Politik und bei Initiativen.
„In den allermeisten Fällen ist das langlebigere Produkt das umweltfreundlichere“, sagt die Präsidentin des Umweltbundesamts. Maria Krautzberger fördert von Amts wegen eine Mindestlebensdauer-Kennzeichnung. Mit diesem Ansinnen aber springt sie – leider – zu kurz!
Keine Frage: Politiker müssen und sollen die Rücknahme alter Elektro- und Elektronikgeräte gesetzlich neu regeln. Oberstes Ziel dabei ist, die Müllmenge zu reduzieren. Denn noch immer versickert viel zu viel gefährlicher Elektroschrott in dunklen Kanälen. Dubiose Entsorger verschiffen ihn nach Afrika und Asien. Das spart ihnen sowie den Herstellern der Geräte und ihren Nutzern Kosten.…
Unter diesem Motto trafen sich am 20. und 21. Juni 2015 rund 200 Elektriker, Elektroniker, Rundfunk- und Fernsehtechniker, IT-Spezialisten, Fachhändler und Reparaturbetriebe für elektrische und elektronische Geräte, aber auch Vertreter von Forschungseinrichtungen und nichtkommerziellen Reparaturinitiativen in Suhl.
Mit dieser Überschrift erschien Ende Mai der 4. Uni-Umwelttipp des Zentrums für angewandte Geowissenschaften (ZAG) an der Universität Tübingen, im Schwäbischen Tagblatt. In dem Artikel wurde einmal mehr darauf hingewiesen wie wichtig es für die Umwelt ist, Geräte länger zu nutzen und die Lebensdauer durch Reparaturen zu verlängern.
Eine stark wachsende, zivilgesellschaftliche Bewegung setzt auf eigenhändige Reparatur: Reparieren statt wegschmeißen, lautet die Devise. Doch was ist dran am Repariertrend und bedrohen diese ehrenamtlichen Reparatur-Initiativen damit nicht die Handwerksbetriebe, die von der Reparatur leben? Diesen Fragen stellt sich Tom Hansing, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter der anstiftung/München u.a. das Netzwerk Reparatur-Initiativen betreut – hier im Interview und live auf…
Geht die Waschmaschine nach 2 Jahren kaputt, wird gleich der Schrei nach Obsoleszenz laut. Darüber, ob Hersteller tatsächlich bewusst Schwachstellen einbauen, damit Geräte vorzeitig kaputt gehen, scheiden sich die Geister. Beweisen lässt sich derzeit weder das eine noch das andere wirklich.
Unter dieser Unterschrift wurde in der örtlichen Tagespresse das Problem mit einem zunehmenden Berg an Elektro-Schrott beschrieben. Die Stadt Göttingen hat sich des Problems angenommen und 17 Spezial-Behälter im Stadtgebiet aufgestellt, in denen defekte elektrische Haushalts-Geräte zur Entsorgung eingeworfen werden konnten. Zum einen sollte so eine illegale Entsorgung vermieden werden, andererseits diente diese als…
Mode soll die natürliche Schönheit unterstützen. Farben und Formen erfreuen Herz und Gemüt der Menschen. Deshalb macht Einkaufen Spaß. Wir sollten das lieber überdenken – oder gleich damit aufhören.