Photovoltaik-Reparatur

Photovoltaik Wartung und Reparatur

Nicht ohne, aber für ambitionierte Dachdecker, Installationsbetriebe und Elektriker, die rund 3.000 Euro in Werkzeuge / Erstausstattung investieren können, ein attraktiver Markt!

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Attraktiver Markt

Bis 2013 hat der Photovoltaikmarkt einen regelrechten Boom erlebt. Fast 1,6 Millionen Solaranlagen gibt es heute auf Deutschlands Dächern. Und obwohl die Neuinstallationen mit Abnahme der Fördermöglichkeiten deutlich zurückgegangen sind, ist es noch immer ein attraktiver Markt. Vor allem für Wartungen und Reparaturen. Denn durch die hohen Anschaffungskosten, die langen Laufzeiten und auch die Zunahme von Unwettern, die eine Photovoltaikanlage belasten, ist der Reparatur-Markt enorm. Hinzu kommt, dass die Zahl der Mitbewerber relativ gering ist.

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Besonderheiten zum Standort

Wichtig sind eine richtige Werkstatt und auch ein Büroraum. Ein Ladengeschäft ist hingegen nicht nötig.

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Durchschnittliche Reparaturdauer: 2 Mann à 8 Stunden

Wartungen und Reparaturen an Photovoltaikanlagen müssen immer zu zweit durchgeführt werden (Meister und Geselle). Im Durchschnitt muss man mit 16 Mannstunden rechnen.

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Durchschnittlicher Lohnertrag:
ca. 700 bis 960 Euro netto pro Photovoltaik Reparatur

Eine Reparatur kostet im Schnitt zwischen 700 und 960 Euro netto – daraus ergibt sich ein Netto-Stundensatz zwischen 43,75 und 60 Euro.

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Was Sie brauchen: Werkzeuge * Ersatzteile * Know-how

Notwendiges Werkzeug:
Für Photovoltaik-Reparaturen sind diese Geräte / Werkzeuge nötig: Wärmebildkamera, Prüfgeräte zur Stringmessung, Leitern, Hebebühne, Lift, Dachdecker- und Installationswerkzeug, Kärcher, Software (z.B. SMA oder PV*SOL).
Die Anschaffungskosten dafür liegen bei ca. 2.500 Euro netto.

Ersatzteilbevorratung:
Eine Grundausstattung mit Kabeln, Steckverbindern und Montagematerial für Module sollte vorhanden sein – Kosten rund 500 Euro netto.

Know-how:
Voraussetzung ist ein Meistertitel und dass man schwindelfrei ist.
Darüber hinaus wichtig ist technisches Verständnis, Grundkenntnisse in der Elektronik und Erfahrung mit Statik, Dachdeckerarbeiten, Aufbau und Funktion von Photovoltaik-Anlagen. Hier ist es hilfreich, wenn man einfach mal bei einer Montage mitgemacht hat. Auch mit den Themen Sicherheit, Blitz- und Brandschutz sollte man sich auskennen.

Speziell zum Thema Photovoltaik gibt es zahlreiche Weiterbildungsangebote, z.B. beim TÜV, bei der DEKRA, bei Dachverbänden PV, Handwerkskammern, Modul- und Wechselrichter-Herstellern und anderen Bildungseinrichtungen. Beim TÜV und bei der DEKRA kann man sich auch zum Gutachter für Photovoltaik-Anlagen weiterqualifizieren.

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Chancen & Risiken

Ergänzend zu Reparaturen kann man auch Wartungsverträge anbieten, die Reinigung der Modulfelder, eine Erweiterung der Anlage oder der Speichersysteme und womöglich auch eine Tätigkeit als Gutachter für Photovoltaikanlagen. Vor allem durch Wartungsverträge und die Pflege der Modulfelder lassen sich gut Kunden binden und regelmäßige Aufträge generieren.

Diesen Chancen stehen aber auch Risiken gegenüber. So sind die Anschaffungskosten relativ hoch und man braucht auch gut qualifiziertes Personal.
Sollte eine Anlage unsachgemäß installiert worden sein, muss man sich ggf. auch mit der Rechtslage bei der Kostenklärung auseinandersetzen. Darüber hinaus besteht auch die Gefahr, dass es nur eine unzureichende Dokumentation der zu reparierenden / zu bewertenden Anlage gibt und dass verbaute Module oder Wechselrichter nicht mehr lieferbar sind. Im Allgemeinen ist die Ersatzteilversorgung aber gut.

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Wie Sie an Kunden kommen

Kunden erreichen Sie über unser hervorragend bei Google gelistetes Reparaturportal www.meinmacher.de.

Informieren Sie sich hier über unsere MeinMacher Mitgliedschaften.

Zusätzlich können natürlich auch noch Anzeigen, Plakate und Flyer für mehr Aufträge sorgen.